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#BeendeDenLockdownFürTiere

DIE EU MUSS EINE HUMANE UND SICHERE ZUKUNFT GESTALTEN, FREI VON AUSBEUTUNG UND PANDEMIEN!

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COVID-19, SARS, MERS, Ebola, Vogelgrippe: Weckrufe an die Menschheit, den Umgang mit Tieren endlich zu überdenken. 73% der neu auftretenden Infektionskrankheiten sind zoonotisch, was bedeutet, dass sie ursprünglich aus dem Tierreich stammen. Zoonosen sind die Ursache für Milliarden von Erkrankungen und Millionen Tote weltweit. Ihre Ausbreitung steht in direktem Zusammenhang mit der Art und Weise, wie WIR Tiere nutzen und missbrauchen. Für Profite gezüchtet, gehandelt und eingesperrt: WIR bringen Tiere an ihre Grenzen. WIR machen sie zu Waren, beuten sie aus und verwandeln sie in eine globale Gesundheitsgefahr.

Wir rufen die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedsstaaten dazu auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere globale Pandemie zu verhindern, die kausal mit der Ausbeutung von Tieren verbunden ist. Es ist an der Zeit eine sichere, Tierleidfreie und mitfühlende Zukunft zu gestalten, für Mensch und Tier!

1 - EIN ENDE DER MASSENTIERHALTUNG!

Ein Ende der Massentierhaltung verringert mögliche Infektionsherde. - Die industrielle Produktion von Fleisch, Milch und Eiern bedeutet für abertausende sogenannte Nutztiere ein Leben auf engstem Raum unter schrecklichsten Bedingungen. Die Massentierhaltung erhöht das Potenzial für die Entstehung von Zoonosen und stellt ein Risiko für Mensch und Tier dar. Die Vogel- und auch die Schweinegrippe haben bereits gezeigt, wie gefährlich diese Haltungsmethoden sind. Obwohl einige der entsetzlichsten Haltungsformen in der EU abgeschafft wurden, verbringen immer noch 300 Millionen Tiere ihr Leben – oder zumindest einen wesentlichen Teil – in engen Käfigen, Kästen und Ställen. Da Milliarden von der EU in die Agrarindustrie fließen, muss sichergestellt werden, dass diese Subventionen für einen Wandel hin zu mehr Tierwohl und käfiglosen Systemen eingesetzt werden.

Deutschland gehört zu den größten Fleisch-, Milch- und Eierproduzenten der EU und trägt somit enorm zu dem Leid der Tiere und der Gefahr weiterer Zoonosen bei.

#BeendeDenLockdownFürTiere

2 - EIN VERBOT DES HANDELS MIT LEBENDEN WILDTIEREN!

Ein Verbot des Handels mit lebenden Wildtieren schützt vor Zoonosen. - Im Jahr 2018 importierte die EU über 560.000 lebende, wilde und geschützte Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien. Ob Wildfänge oder in Gefangenschaft gezüchtet: Lebende Wildtiere, die als exotische Haustiere oder für andere kommerzielle Zwecke verkauft werden, können eine Vielzahl von Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten übertragen, die ernsthafte Gesundheitsrisiken für den Menschen und die Tierwelt darstellen. Die Liste ist lang: Hantaviren, Bartonella, Tularämie, das Herpes-B-Virus, Mykobakterien, Ringelflechte, Yersinia, Clostridien, Campylobacter, Leptospira, Trichinen und viele weitere Erreger. Die enge Unterbringung von Tieren verschiedener Spezies in Käfigen und unter enormem Stress während des Transports oder auf den Wildtiermärkten, schaffen perfekte Voraussetzung für die Übertragung von Krankheiten. Ein Handelsverbot mit lebenden Wildtieren, einschließlich aller Importe in die EU und des inländischen Handels, ist essenziell für den Schutz der Bevölkerung vor Zoonosen.

Deutschland ist einer der Hauptabsatzmärkte für lebende Wildtiere in der EU und trägt daher eine besondere Verantwortung bei der Prävention weiterer Zoonosen. Es ist Zeit, dass Deutschland endlich klare Haltung bezieht!

#BeendeDenLockdownFürTiere!

3 - EIN VERBOT VON PELZTIERFARMEN UND PELZHANDEL!

Ein Verbot von Pelztierfarmen und Pelzhandel verhindert Infektionen. - Jedes Jahr werden weltweit rund 100 Millionen Tiere für ihre Pelze gezüchtet und getötet. Mehr als 95 % dieser verkauften Pelze stammen von gezüchteten Wildtieren wie Nerzen, Füchsen, Marderhunden, Kaninchen und Chinchillas. Sie werden in Massen auf kleinem Raum gehalten und verbringen ihr gesamtes Leben in engen Käfigbatterien, wo sie keine Möglichkeit haben, ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen. Hier ist das Risiko für virale Infektionen besonders hoch. Füchse und Marderhunde haben sich in der Vergangenheit bereits mit SARS infiziert, in Nerzen wurde COVID-19 nachgewiesen. In vielen EU-Mitgliedstaaten, wie Österreich, der Tschechischen Republik, Kroatien, Slowenien, den Niederlanden, Luxemburg, der Slowakei und Belgien ist die Pelzzucht bereits verboten oder wird demnächst auslaufen. Irland, Bulgarien und Litauen erwägen derzeit ebenfalls Verbote der Pelzzucht. Angesichts der Tatsache, dass Nerze, Füchse und Marderhunde mit SARS-CoV-bezogenen Coronaviren infiziert werden können, sollte die Pelzproduktion und der Handel mit diesen Arten weltweit verboten werden. Einzelhändler sollten den Trend zu pelzfreier Mode unterstützen und so die Nachfrage drosseln.

Erst seit 2019 gibt es in Deutschland keine Pelzfarmen mehr, was jedoch nur auf höhere Tierschutzauflagen zurückzuführen ist. In Deutschland gibt es nach wie vor kein Pelzzuchtverbot. Deutschland muss ein Verbot der Pelzzucht verabschieden und den Handel mit Pelz verbieten.

#BeendeDenLockdownFürTiere!

Wir sind HSI


Humane Society International ist eine der größten Tierschutzorganisationen. Wir sind in über 50 Ländern aktiv. Unser Team besteht aus Freiwilligen, Aktivisten, Mitarbeitern, Tierfreunden, über 1,2 Millionen Unterstützern und Tausenden Spendern. Ohne sie wären wir nicht in der Lage, Hundefarmen zu schließen, Nutztieren zu helfen, Rettungsaktionen durchzuführen, bei Naturkatastrophen einzuschreiten und die Art und Weise zu verändern, wie Tiere behandelt werden: in Laboren, auf den Straßen und in der Wildnis.

„Wir lieben Tiere und wir glauben,
dass sie nirgendwo
auf der Welt leiden sollten.
Wir kämpfen für sie.“